Seit rund 125 Jahren ist die Milser Mühle im Besitz der Familie Borgstedt. Friedrich Wilhelm Borgstedts Urgroßvater hatte die Mühle, die zu einem Gut gehörte, 1875 gepachtet und später gekauft. Anfangs diente der Betrieb ausschließlich der Herstellung von Futterschrot für Tiere, seit 1918 wird hier Getreide für die menschliche Ernährung gemahlen. „Wir decken heute etwa ein Prozent des deutschen Bedarfs ab“, sagt der 52-jährige Müller.